Sicher kennst du das, dass etwas Versuchen nicht ausreicht, um es auch zu erreichen. Ich will dir hier aber nochmals anhand von zwei Beispielen aufzeigen, warum eben genau das Versuchen wirklich nicht ausreicht. Aber sehr viele Menschen machen das so: Sie versuchen es nur. Sie wollen es aber nicht erreichen, was auch immer Sie sich vorgenommen haben.

Ich nehme an, du sitzt gerade beim Lesen dieses Blog-Artikels. Ja – wenn nicht, setze dich bitte mal kurz hin. So und nun versuche mal aufzustehen!

Was ist passiert?

Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder du bist aufgestanden oder du bist sitzen geblieben. Aber nur versuchen funktioniert nicht! Entweder du tust es – oder du tust es nicht. So einfach ist das im Leben.

Genauso ist es mit allem anderen in deinem Leben auch. Entweder du tust es – oder du tust es nicht. Du hast nur diese zwei Varianten zur Auswahl.

Du triffst eine Entscheidung und dann geht es ans Umsetzen. Du versuchst es nicht nur. Nein, du setzt es um.

Vielleicht hast du selbst Kinder, oder in deinem Umfeld sind Kinder? Hast du Kleinkinder mal beobachtet, wenn sie gerade Laufen lernen? Sie ziehen sich irgendwo hoch und gehen los. Natürlich setzen sie sich wieder auf den kleinen mit Windeln gepolsterten Hintern. Sie machen aber weiter, sie geben nicht auf. Sie sind mit vollem Einsatz, extremer Motivation und mit vollem Herzen bei der Sache dabei, Laufen zu lernen.

Sie versuchen es nicht nur – Sie bleiben dran, bis sie es können.

Jeder von uns hat das geschafft!

Oder bist du nur krabbelnd in deinem Leben unterwegs? „Ich habe Laufen nie gelernt. Ich bin immer hingefallen, ich kann nicht Laufen. Ich habe es daher aufgegeben“.

Nein, sicher nicht.

Du hast Laufen gelernt und so bewegst dich durch das Leben:

Aufrecht gehend.

In diesem Alter bist du nicht negativ suggestiv beeinflusst worden. Da hat sicher keiner zu dir gesagt „Höre auf damit, bleib am Boden, du schaffst das eh nicht! Du fällst doch gleich wieder auf den Hintern“

 

Vielmehr kamen da Sätze und Aussagen wie:

  • Du schaffst das schon – steh nochmal auf!
  • Super, du hast es schon fast geschafft!
  • Mach weiter, du kannst das sicher gleich!

 

Wenn du immer nur im Modus des Versuchens verharrst, wirst du sehr wenig im Leben bewegen können. Dein Leben wird sich dann so anfühlen, als ob du auf Autopilot unterwegs bist. Du hast immer das Gefühl, egal was du möchtest, jemand anders sitzt an einem Hebel und bewegt dich geschickt daran vorbei. Egal wo, was, wann! Du hast keine konkrete Vorstellung, wohin sich dein Leben bewegen soll, wenn du im Versuchen stecken bleibst. Daher hat es der Autopilot auch noch sehr leicht mit dir. Du bist für ihn ein ideales Opfer: Er lenkt und schiebt dich durch dein Leben.

 

Hole dir deine Macht wieder zurück, indem du aktiv bist. Lege die Versucherei ab, mach es. Egal welches Ergebnis du erzielst. Du hast immer wieder die Möglichkeit nach zu justieren, wenn du etwas verändern willst.

 

Eine Aussage von einem berühmten Musiker war: Ich habe 30 Jahre gebraucht, um über Nacht berühmt zu werden.

Er hat es durchgezogen – und nicht nur versucht.

 

Durch die Entscheidung, etwas wirklich zu tun oder zu wollen, bist du nicht mehr länger der Spielball des Autopiloten in deinem eigenen Spiel des Lebens. Ab sofort gibst du wieder die Richtung vor und lenkst dahin, wohin du gerne möchtest. Diese Aktivität macht dich frei von Ängsten, Zwängen und Sorgen, weil du spürst, dass du selbst es in der Hand hast.

 

Du versuchst nicht nur zu Leben – Du lebst wirklich, mit allen Sinnen und mit allen Facetten, die das Leben so lebenswert machen.

 

Deine Aktivität ermöglicht es dir erst, auch Ergebnisse zu erzielen. Du gehst aktiv aus der Position des Versuchenden heraus und bist der Aktive.

Wenn du etwas wirklich anpackst, dann kann aber auch aus deinem Umfeld manchmal eine Bremse oder Hindernisse kommen. Die schmeißen dir dann verbale Prügel zwischen die Beine, weil sie selbst nicht aus dieser Versucherei herauskommen.

Da hörst du dann vielleicht Aussagen wie:

„Wie soll das denn funktionieren?“

„Wie, du willst …. machen!“

„Du und Selbständig – kannst du das überhaupt?“ (eher noch harmlos)

„Welches Pferd hat dich denn da getreten?“

„Schuster bleib bei deinen Leisten!“

„Verdienst du überhaupt Geld damit?“

„Wie willst du da nur über die Runden kommen?“

u.v.m.

 

Vielleicht kennst du auch selbst schon solche Sprüche.

 

Bei mir war es zumindest so. Meine Trainerkarriere startete ich mit der Durchführung von Feuerläufen. Barfuß über eine 500°bis 800° Grad heiße Glut laufen. Alle dachten „Jetzt spinnt er komplett“!!

 

aktiviere dein natürliches Kraft- und Energiepotenzial

 

Ich war ja schon für meine „Verrücktheiten“ bekannt und dafür, gerne was Neues auszuprobieren. Ich weiß nicht, wie viele innerlich die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben.

Anfangs fing es schon sehr gut an. Gleich mein zweiter Feuerlauf war ein Auftrag mit über hundert Mitarbeitern eines großen, deutschlandweiten Unternehmens. Meine Ausbilderin (zum Feuerlauftrainer) war auch für einen Moment sprachlos. Die Anforderungen waren zudem sehr komplex in Verbindung mit diesem Feuerlauf (wenig Zeit, viele Teilnehmer, Alkoholverbot durchsetzen etc.).

 

Ich habe es nicht nur versucht -ich habe es getan!

Ich wusste: Ich kann das – Ich schaffe das!

 

Bis heute höre ich immer noch, wie Verrückt das war. Auch solche Meinungen wie „Das geht nicht!“, „Das ist verantwortungslos!“, „Das macht man nicht!“ sind da dabei.

 

Der Erfolg gibt mir aber recht. Es hat funktioniert.

 

Es war sogar ein Teilnehmer (mit seiner Frau) dabei, der selbst Feuerläufe durchführt. Seine Frau ist bei mir in diesem Feuerlauf das erste Mal über die Glut gelaufen. Er hat mir das danach mitgeteilt und mir gratuliert dazu. „Er hat das leider nicht geschafft“ sagte er dazu. Tja, der Prophet im eigenen Lande …

 

Im weiteren Verlauf meines Trainerdaseins kamen auch immer wieder mal Aussagen, dass das ja brotlose Kunst sei, ich verdiene damit doch zu wenig Geld, man kann doch nicht nur mit so viel Spaß arbeiten, „Gibt es da schon genügend Teilnehmer?“, „Die brauchen das doch alle nicht“ – und noch einiges mehr.

Teilweise waren die Kommentare auch unter der Gürtellinie…

Für mich war aber klar, ich mache das weiter. Das bin ich. Das macht mir Spaß. Ich will das tun. Ich helfe damit Menschen. Und Geld verdienen kann ich damit auch.

 

Was soll ich sagen, ich blieb dran. Ich habe es getan , nicht nur versucht. Seit fast neun Jahren bin ich nun schon als Persönlichkeits-, Mental- und Feuerlauftrainer aktiv.

Daher mein dringender Appell an dich. Bleib dran, mach weiter und gib nicht auf. Versuche es nicht nur, sondern mach es wirklich, mach es real. Dann wird es auch in deiner Welt real werden.

Auch wenn mal kleine Rückschläge kommen oder du nicht ganz so schnell vorwärtskommst, wie gewünscht. Bleib dran!

Halte kurz inne und spüre mal, warum vielleicht der Rückschlag gerade war. In den allermeisten Fällen bekommst du durch deine Intuition, dein Unterbewusstsein den richtigen Impuls und du kannst für dich die richtige Erkenntnis daraus ziehen und umsetzen.

 

Aufgeben sollte keine Option mehr sein in deinem Leben.

 

Triff deine Entscheidungen, setze sie um und präge damit dein Leben. Schaffe dir dadurch deine Wirklichkeit, deine Realität.

 

Sei es dir selbst wert!

 

Herzlichst,

Alexander Schmöller 

P.S: Der nächste Feuerlauf findet am 29. April statt – sei dabei!

P.P.S: Hier gibts noch mein gratis ebook zum Download -> klick! 

Entscheidungen prägen dein Leben

P.P.P.S: Ich freue mich, über Kommentare zu diesem Artikel und natürlich auch, wenn du ihn teilst in deinem sozialen Netzwerk 🙂