„Ganz gleich, ob Sie denken, Sie können etwas oder Sie können es nicht, Sie haben Recht.“

 

Dieses Zitat von Henry Ford verdeutlicht aus meiner Sicht sehr sehr gut und treffend, wie eng der Zusammenhang zwischen unseren Gedanken, also unserem täglichen Denken, und unserem Leben tatsächlich ist.

Leider beobachte ich auch, dass vielen Mitmenschen dieser Umstand nicht – oder nur begrenzt – bekannt ist.

 

Der 1. Grund für dich:

Wenn du etwas für Schwer hältst, dann tust du dich schwer.

 

Vielleicht hast du das schon selbst auch so beobachtet: Wenn du neues beginnst und das unvoreingenommen oder sogar mit einer positiven Erwartung tust, dann wird dir alles viel leichter gelingen. Der Volksmund sagt dazu auch gerne: „Das geht mir leicht von der Hand“.

Umgekehrt ist es natürlich auch so, wie die Aussage oben schon treffend formuliert. Bist du etwas zaghaft oder verkrampft, dann wird auch dein Handeln und das Ergebnis zaghaft oder suboptimal sein.

Bei Kindern kann man dieses Verhalten sehr gut beobachten und erkennen. Meist gehen Kinder sehr unbefangen an neue Herausforderungen heran und erzielen daher auch gleich durchaus gute Ergebnisse. Sie denken im Vorfeld oftmals nicht daran, was alles schiefgehen könnte oder wo Probleme auftauchen könnten. Und dies macht unsere Kleinen empfänglich für gutes und leichtes Handeln. Bei meinem Sohn Valentin zeigte sich diese kindliche Begabung beim Spielen mit Lego. Als erstes hatte er eine große Fähre von Lego bekommen. Er war fünf Jahre alt und die Altersangabe für diese Autofähre war ab 7 Jahren. Er konnte ja nicht lesen und sich somit dadurch selbst beschränken. Vielmehr baute er sofort darauf los und hatte schon nach kurzer Zeit den Dreh heraus. Seit dieser Zeit baut er für sein Leben gerne Lego-Modelle zusammen und wieder auseinander. Er tut sich sehr leicht, weil er es für leicht hält.

 

Der 2. Grund für Dich:

Wenn du etwas als lästig ansiehst, dann brauchst du eine halbe Ewigkeit um zu beginnen.

 

Schon seit längerem wollte ich den Boden im Souterrain-Büro unseres neuen Hauses mit Fliesen belegen. Schließlich wollte ich ja auch ungestört arbeiten können. Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit dem Verlegen von Fliesen fand ich diese Arbeit eher lästig als angenehm. Daher zögerte ich diese Tätigkeit immer wieder hinaus…

Nun aber stand die Aufgabe an – und meine liebe Frau mir im Nacken: ich solle doch endlich das Büro fertig stellen! Sie hatte ja Recht: Ich kann dort nun besser, konzentrierter und freier arbeiten.

Fakt war aber: Fliesen verlegen ist eher lästig für mich.

Jetzt, nach getaner Arbeit, kann ich auch hier für mich ein neues positives Bild mitnehmen. Die Arbeit ging mir echt einfach und schnell von der Hand.

Wie kam es dazu?

Ich stellte mir immer wieder vor, wie schön es ist, endlich in diesem großen Büro zu sitzen und in aller Ruhe zu arbeiten. Dieses Bild zog mich und ich überwand meine „gefühlte“ Trägheit. Nach zwei Tagen war alles erledigt und ich konnte das Büro endlich beziehen und in Besitz nehmen. Und es fühlt sich echt saugut an, in diesem neuen, großen Raum zu sitzen und zu arbeiten!

 

Gedanken kreieren deine Realität

Der 3. Grund:

Wenn du etwas als langweilig ansiehst, dann langweilst du dich auch.

 

Stell dir folgendes Szenario vor:

Deine liebe Familie ist zum 80. Geburtstag deiner Großtante eingeladen. Die Besuche bei ihr hast du als Kind schon immer als langweilig, öd und fad empfunden. Nun, die Zeit bis dahin hast du nur negative Gedanken zu dieser Geburtstagsfeier aufgrund deiner negativen früheren Erfahrungen im Kopf.

Mit anderen Worten: Deine Lust auf diese Veranstaltung und deine Laune halten sich sehr in Grenzen.

Nun sollte der große Tag kommen und die Party steigen. Mit einer unterirdischen Motivation machst du dich auf den Weg und schon bei der Begrüßung werden deine schlimmsten Befürchtungen wahr. Vom ersten Augenblick an langweilst du dich und findest alle Gespräche und Begegnungen eintönig und oberflächlich.

Hast du auch schon eine solche oder ähnliche Situation erlebt?

Wie könnte nun dieser Tag verlaufen sein, wenn dich gute Gefühle und positive Emotionen die Tage vorher und während der Geburtstagsfeier begleitet hätten?

Aus meinem Leben kenne ich Situationen, wie gerade eben beschrieben, auch. Ich habe aber auch die andere Seite kennen gelernt. Und zwar wie es ist, mit guten Gefühlen auf eine Einladung zu gehen, die ich früher als ´langweilig´ abgestempelt hätte. Die Atmosphäre und die Begegnungen empfand ich als wesentlich angenehmer und unterhaltsamer. Und wenn es nur dieser eine Moment an einem solchen Abend war, für den es sich zu kommen lohnte.

Mein Um-Denken hat mir diese wunderbaren Momente erst ermöglicht. Da bin ich mir sicher.

Wie ist es bei dir?

Kennst du auch solche oder ähnliche Situationen, wie du gerade gelesen hast?

Ja!?

Dann weißt du schon aus eigener Erfahrung, aus eigenem Erleben, wie sich das anfühlt. Vielleicht hast du auch die andere Seite kennen gelernt und dich bewusst, durch dein Um-Denken, in eine andere Erwartungshaltung versetzt.

Dein bewusstes Denken hat einen großen Einfluss auf dein Leben.

Beobachte dich selbst dabei, wie du denkst und mit welcher Einstellung du an die verschiedenen Lebenssituationen herangehst.

Beobachte den Denker beim Denken!

Vielleicht wirst du mit Erstaunen feststellen, was du den ganzen Tag lang so vor dich hindenkst. Und wo dich diese Gedanken hinführen auf deinem Lebensweg.

Gedanken wirken weiter!

Dein Denken wird zu einem großen Teil auch von deinen Glaubenssätzen beeinflusst. Unbewusste Denk-Mechanismen greifen in dein Denken und Handeln ein und lenken dich. Deine Glaubenssätze sind sozusagen dein Regelwerk für dein Denken.

Wenn du nun deine Glaubenssätze in neue positive, förderliche und konstruktive Denkmuster verwandelst, kannst du dich – fast wie von einem Magnet angezogen – auf neue Ziele, Träume und Wünsche fokussieren:

Erfolg, mehr Lebensfreude, Leichtigkeit im Alltag usw.

Damit eröffnen sich ganz neue Dimensionen eines erfüllenden und intensiven Lebens für dich.

Wie du das nun wiederum machen kannst, erlebst du auf meinem Workshop zu dem Thema Glaubenssätze. Am 27. Januar 2018 findet der nächste statt.

Gedanken kreieren deine Realität

Ich freue mich, dich am 27. Januar persönlich kennenzulernen – oder wieder zu sehen.

 

 

Herzlichst

Alexander